Mein Freund – der Maler
Er malt die Welt mit meinen Worten,
ich schreib´, was er in ihr dort sieht.
Mit unseren Augen schauen wir den Kosmos
im großen All wie auch im kleinsten Punkt.
Im Kopf, im Herz entsteht ein Abbild…
es festzuhalten – unserer Hände Werk.
Die Farben nutzt er wie ich die Worte,
damit die Wirklichkeit uns neu entsteht.
Wird unverwechselbar sein Bild
und einzig mein Gedicht,
dann darf er Maler…
und ich Poet mich nennen.
Sein Bild – ein Farbgedicht
mein Vers – ein Wortebild.
Ich mal mit meinen Worten,
wie er mit seinen Farben dichtet…
mein Freund – der Maler.
Malte – der Freund