Prag
im schwebend Zeitenlaufen
nahm ich beim Abschied mit
die Last der Hoffnung
auf ein Wiedersehen
die Lust auf ein neues Augen-Blicken
in dieser jung-alten Ruhe-Stadt am großen Fluss
auf dessen Grunde die Steine wandern
die davon erzählen
dass das Große
nicht groß bleibt
und klein nicht bleibt
das Kleine[1]
das lässt mir die Last leichter werden
der alte Malte
[1] Das Bild der wandernden Steine in Anlehnung
an Bertolt Brecht: Gedicht „Lied von der Moldau“. 1944.