... Nun für dich auch schon wieder ein Geburtenjahr vorbei, und ein Geburtstagsglöckchen schlägt dir wieder die Jahreszahlen!
Glückwunsch
und alles freundschaftlich gewünschte Gute!
Weiter geht´s auf dem Lebensweg, der ein interessanter und möglichst gesunder dir bleiben soll! Sicherlich gibt´s bei euch, also dir und Wolfgang, für dieses Jahr schon wieder Erkundungspläne … Möget ihr durch interes-sante Erlebnisse wieder erfreut werden!
In geburtstäglichen Zusammenhängen:
recht herzlichen Dank für eure guten Wünsche zu meinem eben erst geschehenen unfassbaren und doch wahrhaftigen Runden Geburtstag, dem 90.!
„Budjet, budjet, Genossen, es wird schon, es wird schon! Das Flugwesen entwickelt sich, es entwickelt sich!“ – so gratulierten wir uns in vergangenen realsozialistischen Zeiten zu runden Geburtstagen, wobei wir wegen der Feierei auch die unrunden Jahrestage wie die runden feierten.
Mir geht´s ganz witzig, nur ein bisschen stolperiger, vergesslicher, linksäugig immer trüber, schwer- und hellhöriger, tattriger und merkwürdiger.
Nur, nur … Langeweile plagt mich immer noch nicht. Und morgens in der Frühe dusche ich nach wie vor kalt!
Das Wichtigste immer noch: Die Gedanken sind frei, und freie Gedanken drängen sich mir noch immer in die Feder. Liege gerade im letzten Satz eines Traktats, in dem ich Auswegmöglichkeiten für das gegenwärtige Zusammen-leben-Dilemma der Menschheit erfolglos anbiete.
Was will man mehr?!
Ach, mein Gottchen und mein Marxchen!
… schöne Stunden für dich und …
heute und fürderhin!
der alte Malte
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Was kann poetisch leben bedeuten?
Traktat
in zwölf Sätzen
und
einem Gedicht
… wobei die Sätze kompliziert gebaut sind, was der Schreiber derselben, beeinflusst
von der Vielschichtigkeit des Nachdenk-Gegenstandes, nicht vermeiden konnte,
wodurch aber mög-licherweise dem Charakter des zu definierenden Sachverhalts
logischer zu entsprechen war,
und
… das Gedicht es aus genanntem Grunde schwierig hatte, einen nur ihm eigenen
lyrischen Duktus zu finden.
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